Redaktion
Quellenstandard
Wenn dir im Text eine Zahl oder eine Empfehlung begegnet, sollst du nachsehen können, woher sie kommt.
Worauf wir uns stützen, in dieser Reihenfolge
Zuerst auf die Leitlinien der Fachgesellschaften. Dort setzen sich Fachleute zusammen und einigen sich darauf, was der Stand des Wissens ist, mit Datum dran. Gibt es keine passende Leitlinie, nehmen wir große Übersichtsarbeiten, die viele Einzelstudien gemeinsam auswerten. Ein Zufallstreffer fällt dort eher auf als in einer einzelnen Untersuchung.
Dann kommen die öffentlichen Stellen: gesundheitsinformation.de vom IQWiG, gesund.bund.de vom Gesundheitsministerium, für alles rund um Arbeit und Schreibtisch die BAuA und die DGUV. Diese Angebote legen ihre eigenen Quellen offen, das kannst du nachprüfen.
Einzelne Studien nutzen wir, wenn es sonst nichts gibt. Dann schreiben wir dazu, wie viele Menschen mitgemacht haben und über welchen Zeitraum. Herstellerangaben zu eigenen Produkten, Erfahrungsberichte und Ratgeberseiten ohne Quellenangabe zählen für uns nicht als Beleg.
Wo du die Quelle findest
Unter jedem Beitrag steht der Abschnitt “Quellen”, mit Titel, Herausgeber und Stand, verlinkt, wenn sie frei zugänglich sind. Im Text selbst verlinken wir dort, wo eine einzelne Zahl oder eine konkrete Empfehlung direkt an einer Quelle hängt.
Wenn die Studien sich widersprechen
Dann steht das da, in Worten. “Gut belegt” heißt, mehrere unabhängige Untersuchungen kommen zum selben Ergebnis. “Plausibel” heißt, es gibt eine nachvollziehbare Erklärung und erste Hinweise. “Zu pauschal” heißt, an der Sache ist etwas dran, sie gilt aber nicht so allgemein, wie sie erzählt wird. “Unklar” heißt, die Studien gehen auseinander oder es sind zu wenige. Manchmal ist die ehrlichste Antwort, dass man dazu wenig weiß. Auch die schreiben wir hin.