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Mittwoch, 14. Oktober 2026

Sitzen oder stehen im Büro: was ein Stehschreibtisch wirklich bringt

Sitzen oder stehen: Keins ist auf Dauer gesünder, gut ist der Wechsel mit Bewegung. Was ein Stehschreibtisch bringt, wie lange du stehst und welche Höhe passt.

Von RMG Redaktion··Aktualisiert ·13 Min. Lesezeit

21 Quellen, darunter 5 Übersichtsarbeiten und 10 StudienQuellenstandard

Frau in gelber Bluse arbeitet im Stehen an einem hochgefahrenen Schreibtisch am Fenster.
Ein höhenverstellbarer Tisch macht den Wechsel bequem. Den Wechsel selbst muss man trotzdem noch machen.Foto: Unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf Dauer ist weder Sitzen noch Stehen gesünder, gut ist der Wechsel mit etwas Bewegung dazwischen.
  • Ein Stehschreibtisch senkt die Sitzzeit bei der Arbeit in den ersten drei Monaten um rund 100 Minuten am Tag, nach einem Jahr bleiben etwa 48 Minuten.
  • Wer mehr als 2 Stunden am Tag steht, hat je weitere halbe Stunde ein um 11 Prozent höheres Risiko für Venen- und Kreislaufleiden, weitere Zeit füllst du deshalb lieber mit Gehen.
  • Stell den Tisch so ein, dass die Hände bei locker hängenden Oberarmen in Ellenbogenhöhe auf der Tastatur liegen und die Schultern unten bleiben.

Wann du zum Arzt solltest

Lass es ärztlich abklären, wenn

  • ein Bein stark anschwillt oder eine Vene gerötet, warm und schmerzhaft ist
  • am Knöchel ohne Verletzung eine Wunde entsteht oder eine Wunde dort in 2 Wochen nicht heilt
  • dir beim Aufstehen oder Stehen immer wieder schwindlig oder schwarz vor Augen wird oder du ohnmächtig wirst
  • Nackenschmerzen in den Arm ausstrahlen, Finger kribbeln oder die Hand schwächer wird

Die Behauptung

„Stehen ist gesünder als Sitzen.“

Unser Urteil

Ein wahrer Kern, doch die Behauptung geht weiter als die Studien.

In diesem Beitrag7 Abschnitte
  1. 01Was ist gesünder, sitzen oder stehen?
  2. 02Was bringt ein Stehschreibtisch?
  3. 03Ist ein Stehschreibtisch gesund für Rücken und Nacken?
  4. 04Stehschreibtisch: wie lange stehen?
  5. 05Stehschreibtisch: die richtige Höhe
  6. 06Häufige Fragen
  7. 07Quellen

Sitzen oder stehen: Auf Dauer ist keins von beiden gesünder, gut ist der Wechsel mit etwas Bewegung dazwischen. Die Behauptung, Stehen sei gesünder als Sitzen, ist deshalb zu pauschal. In der UK Biobank mit 83.013 Erwachsenen hing die Stehzeit nicht mit Herzkrankheiten zusammen. Wer mehr als 2 Stunden am Tag stand, hatte aber je weitere halbe Stunde ein um 11 Prozent höheres Risiko für Venen- und Kreislaufleiden.

„Sitzen ist das neue Rauchen“, heißt es oft, gern mit dem Rat, einfach aufzustehen. Das stimmt zur Hälfte. Dein Körper mag keine Haltung, die er stundenlang halten muss, ob im Sitzen oder im Stehen. Was ihm guttut, ist Abwechslung.

Was ist gesünder, sitzen oder stehen?

Keins von beiden, wenn es stundenlang am Stück dauert. Viel Sitzen belastet vor allem Herz, Kreislauf und Stoffwechsel, viel Stehen vor allem Beinvenen, Füße und den unteren Rücken.

In beiden Haltungen leisten Muskeln Haltearbeit, um dich im Gleichgewicht zu halten. Diese statische Haltungsarbeit wirkt laut der Arbeitsschutzregel ASR A6, Abschnitt 4 wie Bewegungsmangel, im Sitzen wie im Stehen.

Die UK Biobank hat Sitzen und Stehen mit Bewegungsmessern erfasst, über den ganzen Tag, Feierabend eingeschlossen, und die Teilnehmenden knapp 7 Jahre beobachtet. Oberhalb von 10 Stunden Sitzen am Tag stieg das Risiko für koronare Herzkrankheit, Herzschwäche oder Schlaganfall mit jeder weiteren Stunde um 15 Prozent. Mehr Stehen senkte dieses Risiko nicht. In Ontario hatten Beschäftigte in überwiegend stehenden Berufen über 12 Jahre sogar etwa doppelt so oft eine Herzerkrankung wie jene in Sitzberufen (Smith 2018). Solche Studien vergleichen ganze Berufsgruppen und zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen.

Was langes Sitzen ausgleicht, ist offenbar Bewegung. In einer Auswertung mit über einer Million Menschen hatten Menschen, die mehr als 8 Stunden am Tag saßen und sich zugleich täglich etwa 60 bis 75 Minuten mäßig anstrengend bewegten, kein höheres Sterberisiko als aktive Menschen, die wenig saßen. Im Arbeitsalltag unterscheiden sich die beiden Haltungen so:

Sitzen

  • Belastet auf Dauer: Herz, Kreislauf und Stoffwechsel, vor allem über 10 Stunden am Tag
  • Muskeln: Haltearbeit für Nacken und Schultern, sobald der Kopf nach vorn wandert
  • Energieverbrauch: niedriger als im Stehen
  • Wechseln, wenn: der Nacken zieht oder du merkst, dass du nach vorn sinkst
  • Passt gut zu: langen Schreibarbeiten und Arbeit mit vielen Details

Stehen

  • Belastet auf Dauer: Beinvenen, Füße und unteren Rücken, vor allem über 2 bis 4 Stunden am Tag
  • Muskeln: Haltearbeit für Beine und Rücken, die Beinmuskeln pumpen das Blut kaum zurück
  • Energieverbrauch: rund 9 Kilokalorien pro Stunde mehr als im Sitzen
  • Wechseln, wenn: die Füße drücken, die Beine schwer werden oder das Kreuz zieht
  • Passt gut zu: Telefonaten, Videocalls, Lesen und kurzen Absprachen

Was bringt ein Stehschreibtisch?

Ein Stehschreibtisch lässt dich bei der Arbeit weniger sitzen, in Studien anfangs gut anderthalb Stunden pro Tag, nach einem Jahr noch rund 50 Minuten. Dass du dadurch seltener krank wirst, hat bisher keine Langzeitstudie gezeigt.

Der Cochrane-Review von 2018 wertete 34 Studien mit 3.397 Beschäftigten aus. Die Belege für Steh-Sitz-Tische stufen die Autorinnen und Autoren als niedrig ein, vor allem wegen Schwächen im Studienaufbau und kleiner Teilnehmerzahlen. Ein reiner Stehtisch wirkte nicht anders als ein verstellbarer. Information und Beratung allein änderten die Sitzzeit in den ersten Monaten nicht messbar.

100Minuten

weniger saßen Büroangestellte mit Steh-Sitz-Tisch in den ersten drei Monaten pro Arbeitstag, so der Cochrane-Review mit 34 Studien.

48Minuten

weniger Sitzen pro Arbeitstag blieben nach einem Jahr übrig, in einer Übersicht über 12 Studien von 2025.

54Kilokalorien

mehr am Tag verbraucht ein Mensch mit 65 Kilo, der 6 Stunden steht statt sitzt, nach einer Meta-Analyse mit 46 Studien.

Gut untersucht ist ein Programm im englischen Gesundheitsdienst. Von 146 Büroangestellten bekam etwa die Hälfte höhenverstellbare Tische, dazu einen Kurzvortrag, Ziele, Rückmeldung und Coaching. Nach 12 Monaten saß diese Gruppe pro Arbeitstag 83 Minuten weniger als die Vergleichsgruppe und berichtete weniger Erschöpfung bei der Arbeit und weniger Ängstlichkeit (Edwardson 2018). Der Tisch war dabei nur ein Baustein.

Ist ein Stehschreibtisch gesund für Rücken und Nacken?

Er hilft dir, weniger zu sitzen. Dass er Nacken- oder Rückenschmerzen sicher lindert, zeigen die Studien bisher nicht, und wer stundenlang steht, tauscht eine einseitige Haltung gegen eine andere.

Für den Nacken gibt es Hinweise aus kleinen Untersuchungen. In einer japanischen Studie mit 74 Büroangestellten saß die Gruppe mit Steh-Sitz-Tisch nach drei Monaten weniger und hatte weniger Nacken- und Schulterschmerzen als die Vergleichsgruppe (Ma 2021). In einem US-Projekt mit 34 Beschäftigten sanken Beschwerden im oberen Rücken und Nacken mit einem Tischaufsatz nach 4 Wochen um 54 Prozent. Als die Aufsätze wieder weg waren, verschwand der Effekt binnen 2 Wochen weitgehend (Pronk 2012).

Für den Rücken spricht wenig dafür, viel zu stehen. Eine Meta-Analyse aus 49 Studien mit 88.158 Beschäftigten fand bei mehr als 4 Stunden Stehen pro Arbeitstag häufiger Kreuzschmerzen. Die meisten dieser Studien erfassten nur einen einzigen Zeitpunkt.

Die Beine merken langes Stehen zuerst. Krampfadern entstehen, wenn sich Blut in den oberflächlichen Beinvenen staut, etwa wenn du lange auf einer Stelle stehst. Rund 20 Prozent der Erwachsenen bekommen sie irgendwann, und die Beschwerden nehmen gegen Abend zu, besonders nach langem Sitzen oder Stehen (gesund.bund.de).

Was die Studien zu Sitzen, Stehen und Stehschreibtisch zeigen

So bewerten wir
  • Beleglage: Plausibel
    Mit Steh-Sitz-Tisch sitzen Büroangestellte bei der Arbeit weniger, nach einer Übersicht über 12 Studien auch nach einem Jahr noch. Die Belege stuft der Cochrane-Review allerdings als niedrig ein.
  • Beleglage: Unklar
    Dass mehr Stehen Herzkrankheiten vorbeugt, zeigen die Daten nicht: In der UK Biobank hing die Stehzeit nicht mit dem Risiko zusammen, lange Sitzzeit dagegen schon.
  • Beleglage: Plausibel
    Viel Stehen belastet Venen und unteren Rücken: Über 2 Stunden täglich ging in der UK Biobank mit mehr Venenleiden einher, über 4 Stunden pro Arbeitstag in einer Meta-Analyse aus 49 Studien mit häufigeren Kreuzschmerzen.
  • Beleglage: Unklar
    Ob ein Stehschreibtisch Nacken- oder Rückenschmerzen lindert, ist offen: Ein Cochrane-Review mit 10 Studien und 955 Beschäftigten fand keinen gesicherten Rückgang, bei schwachen Belegen.

Stehen ist also kein Gegenmittel zum Sitzen, sondern eine zweite Haltung mit eigenen Lasten. Für den Nacken zählt außerdem die Höhe: Ist der Tisch im Stehen zu hoch, ziehen die Schultern nach oben, bleibt der Bildschirm unten, kippt der Kopf nach vorn. Manche Beschwerden am Stehschreibtisch sind mehr als Müdigkeit:

Bei den Zeichen an den Beinen rät das Gesundheitsportal des Bundes, schnell ärztlichen Rat einzuholen (Krampfadern). Beim Schwindel nach dem Aufstehen ist die Hausarztpraxis die erste Anlaufstelle (Blutdruckabfall beim Aufstehen). Welche Nackenschmerzen nicht warten sollten, steht in Nackenschmerzen: wann zum Arzt.

Stehschreibtisch: wie lange stehen?

Eine belegte Idealdauer gibt es nicht. Ein vorsichtiger Rahmen sind etwa 2 Stunden Stehen pro Arbeitstag, verteilt auf mehrere Phasen, und weitere Zeit lieber gehend als stehend.

Dieser Rahmen leitet sich aus Beobachtungsdaten und einer Laborstudie ab, eine geprüfte Dosis ist er nicht. Was hinter den gängigen Empfehlungen steckt:

Empfehlung oder Befund Herkunft Wie belastbar
Zuerst 2, später 4 Stunden pro Arbeitstag stehen oder leicht bewegen Expertengruppe 2015 vor allem Beobachtungsdaten
Ab 2 Stunden Stehen am Tag je halbe Stunde 11 Prozent mehr Venen- und Kreislaufleiden UK Biobank 2024 Beobachtung mit Bewegungsmessern
2 Stunden am Stück: mehr Beschwerden, geschwollene Beine, langsamere Reaktion Laborstudie mit 20 Erwachsenen klein, ein einziger Termin
Mehrfacher Wechsel zwischen Sitzen und Stehen im Tagesverlauf ASR A6, Abschnitt 6.3.9 Arbeitsschutzregel, nennt keine Quote
60 Prozent sitzen, 30 Prozent stehen, 10 Prozent gehen keine Behörde, auch nicht die ASR A6 ohne Beleg

Statt einer Quote häng das Stehen an Tätigkeiten. So gewöhnst du dich in einer Woche an den Wechsel:

  1. Tag 1 und 2: Jedes Telefonat und jeden Videocall führst du im Stehen.
  2. Tag 3 und 4: Dazu liest du E-Mails und Unterlagen im Stehen, geschrieben wird im Sitzen.
  3. Tag 5: Steh zu jeder vollen Stunde auf und geh ein paar Schritte, zum Drucker, zum Fenster, zur Kaffeemaschine.
  4. Ab Woche 2: Setz dich, sobald Füße, Beine oder Kreuz ziehen. Du wechselst nach Gefühl, nicht nach Stoppuhr.

Auch kurze Pausen zählen. In einer Studie aus dem Cochrane-Review saßen Beschäftigte, die jede halbe Stunde ein bis zwei Minuten Pause machten, 40 Minuten pro Tag weniger als mit zwei Pausen von je 15 Minuten. Wie du solche Pausen in den Tag legst, steht in Pausen bei Bildschirmarbeit.

Stehschreibtisch: die richtige Höhe

Die richtige Höhe am Stehschreibtisch ist erreicht, wenn deine Hände bei locker hängenden Oberarmen in Ellenbogenhöhe auf der Tastatur liegen und die Schultern unten bleiben. Eine Zentimeterzahl, die für alle passt, gibt es nicht.

Die Referenzhaltung der ASR A6, Abschnitt 6.3.11 gilt ausdrücklich auch im Stehen, bis auf die Winkel an Hüfte und Knie. Für voll höhenverstellbare Tische nennt die DGUV Information 215-410 im Stehen 950 bis 1.250 Millimeter, ausgelegt für Menschen von 1,51 bis 1,91 Meter Körpergröße. Wer kleiner oder größer ist, braucht eine eigene Lösung. Die ASR A6 zieht stufenlos verstellbare Tische von 650 bis 1.250 Millimetern festen Höhen vor.

So stellst du den Stehschreibtisch ein

  • Du stehst in den Schuhen, die du im Büro trägst, gerade und nah vor dem Tisch.
  • Die Hände liegen bei locker hängenden Oberarmen in Ellenbogenhöhe auf der Tastatur.
  • Der Winkel im Ellbogen liegt bei 90 Grad oder etwas darüber, die Schultern bleiben unten.
  • Die Handballen liegen auf der Tischplatte, die Handgelenke knicken nicht nach oben.
  • Du schaust im Stehen so leicht nach unten wie im Sitzen, die Blicklinie ist etwa 30 bis 35 Grad geneigt.
  • Unter der Tischkante haben Füße und Knie Platz, du stehst nicht schräg oder mit Abstand.
  • Der Tisch wackelt beim Tippen in Stehhöhe nicht.
  • Sitz- und Stehhöhe sind gespeichert oder markiert, damit der Wechsel ohne Suchen geht.

Wie du den Bildschirm im Stehen nachführst, erklärt Monitorhöhe richtig einstellen. Stuhl, Maße und die Pflichten des Arbeitgebers prüft ergonomischer Arbeitsplatz.

Häufige Fragen

Verbrennt man im Stehen mehr Kalorien?

Ja, aber wenig. Eine Meta-Analyse mit 46 Studien und 1.184 Teilnehmenden fand im Stehen 0,15 Kilokalorien pro Minute mehr als im Sitzen, bei Männern 0,19, bei Frauen 0,1. Wer mit 65 Kilo ein Jahr lang täglich 6 Stunden steht statt sitzt und nicht mehr isst, verbraucht rechnerisch die Energie von rund 2,5 Kilo Körperfett.

Ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch Pflicht?

Nicht an jedem Arbeitsplatz. Die ASR A6 empfiehlt höhenverstellbare Arbeitsflächen, damit der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen leichter fällt, schreibt sie aber nicht vor. Welche Maßnahmen nötig sind, ermittelt der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung (§ 5 ArbSchG), und die Kosten darf er nicht auf Beschäftigte abwälzen (§ 3 ArbSchG).

Hilft eine Matte am Stehschreibtisch?

Wahrscheinlich etwas. Eine Übersicht über 10 Studien fand mittelstarke Belege, dass weiche Böden und gepolsterte Einlegesohlen Beschwerden und Ermüdung bei Menschen lindern, die bei der Arbeit lange stehen. Einlegesohlen schnitten in wenigen Studien etwas besser ab als Matten. Das Hinsetzen ersetzt beides nicht.

Bringt ein Laufband unter dem Schreibtisch mehr?

Das ist nicht belegt. Im Cochrane-Review von 2018 hatten aktive Arbeitsplätze wie Laufband- oder Fahrrad-Schreibtische unklare oder widersprüchliche Effekte auf die Sitzzeit.

Reicht ein Aufsatz statt eines ganzen Stehschreibtischs?

Für den Wechsel reicht er oft. Im US-Projekt mit Tischaufsätzen saßen die Beschäftigten 66 Minuten pro Tag weniger. Der Aufsatz muss stabil stehen und genug Fläche bieten, damit Tastatur und Bildschirm im Stehen in der richtigen Höhe sind. Mit dem Laptop brauchst du dafür meist eine eigene Tastatur, wie Laptop ergonomisch arbeiten zeigt.

Nach dem Essen lieber sitzen, stehen oder gehen?

Gehen bringt am meisten, Stehen ist besser als Sitzen. In einer Meta-Analyse aus sieben Studien senkten kurze Stehpausen den Blutzucker nach dem Essen etwas, kurze Gehpausen senkten Blutzucker und Insulin deutlicher. Auf den Blutdruck hatte beides an einem einzelnen Versuchstag keinen Einfluss.

Quellen

  1. Ahmadi MN et al., International Journal of Epidemiology 2024: Sitzen, Stehen und Herz-Kreislauf- sowie Venenleiden in der UK BiobankStudiepubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Smith P et al., American Journal of Epidemiology 2018: Stehen und Sitzen im Beruf und Herzerkrankungen in OntarioStudiepubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Ekelund U et al., Lancet 2016: Körperliche Aktivität, Sitzzeit und Sterblichkeit bei über einer Million MenschenStudiepubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Shrestha N et al., Cochrane 2018: Maßnahmen gegen langes Sitzen am Arbeitsplatz (CD010912)Cochrane-Reviewvuir.vu.edu.au
  5. Silva H et al., Human Factors 2025: Steh-Sitz-Tische und Sitzzeit von BüroangestelltenStudiepubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Edwardson CL et al., BMJ 2018: SMArT-Work-StudieStudiepubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  7. Saeidifard F et al., European Journal of Preventive Cardiology 2018: Energieverbrauch im Sitzen und StehenStudiepubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Ma J et al., International Journal of Environmental Research and Public Health 2021: Steh-Sitz-Tisch, Sitzzeit und Nacken-Schulter-SchmerzenStudiepmc.ncbi.nlm.nih.gov
  9. Pronk NP et al., Preventing Chronic Disease 2012: Take-a-Stand ProjectStudiepmc.ncbi.nlm.nih.gov
  10. Parry SP et al., Cochrane 2019: Mehr Stehen und Gehen am Arbeitsplatz gegen Muskel- und Skelettbeschwerden (CD012487)Cochrane-Reviewpubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  11. Coenen P et al., British Journal of Sports Medicine 2018: Stehen im Beruf und Muskel- und Skelettbeschwerden, Meta-AnalyseÜbersichtsarbeitpubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  12. Buckley JP et al., British Journal of Sports Medicine 2015: Expertenerklärung zum sitzenden BüroalltagStudiepubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  13. Baker R et al., Ergonomics 2018: Kurzfristige Folgen von zwei Stunden Stehen bei ComputerarbeitStudiepubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  14. Speed G et al., Applied Ergonomics 2018: Weiche Böden und Einlegesohlen bei langem Stehen, systematische ÜbersichtÜbersichtsarbeitpubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  15. Buffey AJ et al., Sports Medicine 2022: Steh- und Gehpausen und Blutzucker nach dem Essen, Meta-AnalyseÜbersichtsarbeitpubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  16. gesund.bund.de: Krampfadern, in Zusammenarbeit mit dem IQWiG, 2024Fachinformationgesund.bund.de
  17. gesund.bund.de: Orthostatische Hypotonie, Blutdruckabfall beim AufstehenFachinformationgesund.bund.de
  18. Ausschuss für Arbeitsstätten: ASR A6 Bildschirmarbeit, Ausgabe Juli 2024, Volltext der Gewerbeaufsicht Baden-WürttembergFachinformationgewerbeaufsicht.baden-wuerttemberg.de
  19. DGUV Information 215-410: Bildschirm- und Büroarbeitsplätze, Leitfaden für die Gestaltung, 2019Fachinformationpublikationen.dguv.de
  20. Arbeitsschutzgesetz § 3: Grundpflichten des ArbeitgebersGesetzgesetze-im-internet.de
  21. Arbeitsschutzgesetz § 5: Beurteilung der ArbeitsbedingungenGesetzgesetze-im-internet.de

Dieser Text erklärt, er kann dich aber nicht untersuchen. Wenn die Beschwerden stark sind, lange bleiben oder sich ungewohnt anfühlen, geh damit in eine Praxis.

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